Naturbekleidung HautNah Wir ziehen Sie an: ökologisch & fair
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Schurwolle

Die Verarbeitung beginnt mit dem Scheren der Schafe. Gute Scherer schaffen mit elektrischen Schermaschinen max. 300 Tiere am Tag. Diese Wolle nennt man Rohwolle. Die erste Schur des max. ½ Jahr alten Jungtieres nennt man Lambswool. Die beste Qualität erhält man von Flanken und Schultern, gefolgt von Rücken, Hals und Keulen.

Schurwolle darf sich nur die vom lebenden Schaf gewonnene Wolle bezeichnen. Sie hat die beste Qualität und noch einen hohen Wollfettanteil. Sterblingswolle wird von verendeten Schafen gewonnen und ist minderer Qualität.

Die schlechteste Wolle kommt in der Regel aus der Wiederverwendung von Wollabfällen und nennt sich Reißwolle. Sie hat bereits ein Leben als Wollpulli z.B. schon hinter sich.

Des weiteren ist die Qualität der im Handel befindlichen Wolle stark von der Rasse der Schafe abhängig.

Merinoschafe liefern sehr feine Garne. Die Faser ist stark gekräuselt und wird für hochwertige Oberbekleidung, Unterwäsche und für Babyartikel verwendet.

Wolle von Crossbredschafen sind weniger fein gekräuselt und wird deshalb für gröbere Oberbekleidung benutzt, z.B. für dicke Pullis.

Die gröbste Wolle stammt von Cheviotschaf. Sie ist nur gering gekräuselt und findet vorwiegend in Teppichen und Möbelbezugsstoffen Verwendung.

Die bekannteste Eigenschaft von Wolle ist die hohe Wärmeisolationsfähigkeit. Auch kann Wolle bis zu 30% des Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich feucht anzufühlen. Die Festigkeit der Wolle ist geringer als bei den vorangegangenen Fasern, sie hat aber eine bessere Dehnung und Elastizität. Wolle hat nur eine geringe Scheuer- und Reißfestigkeit ist aber sehr unempfindlich gegen Schmutz und Geruch (Schweiß). Wolle läßt sich gut filzen und ist mottenanfällig.

Die bei Naturbekleidung HautNah verwendete Wolle stammt von Schafen, die nicht zum Schutz gegen Parasitenbefall durch Insektizidbäder getrieben werden. Unsere Wolle stammt überwiegend aus dem süddeutschen Raum. Des weiteren findet bei uns keine Wolle mit Filzfreiausrüstung Verwendung. Diese Wolle ist zwar in der Maschine waschbar, mußte jedoch vorher eine Kunstharzausrüstung über sich ergehen lassen. Dabei werden u.a. die kleinen Schuppen des Wollhaars überdeckt, damit sie sich nicht unter starker mechanischer Beanspruchung, wie beim Waschvorgang in der Maschine, untereinander verharken und der Wollartikel somit verfilzt.

Dieser Vorgang bedingt aber den Teilverlust der hohen Wärmeisolation und Feuchtigkeitsabgabe. Genau die Gründe, weshalb viele Menschen Wolle kaufen. Denn unter den Schuppen "steht" die Luft und Luft ist bekanntlich der beste Isolator. Zudem verringert sich durch die Filzfreiausrüstung die Oberfläche des Wollhaars, was die Atmungsaktivität deutlich einschränkt.

Unsere Wollartikel vertragen Handwäsche, wobei sich Wolle durch einfaches Lüften selbst reinigt und Schmutz und Geruch nicht so annimmt.

 

 

 

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